Energiewende bei BGH Edelstahl: Viele Standorte, ein Ziel
Mit Investitionen in Photovoltaik und innovative Technologien stärken wir unsere Versorgungssicherheit, reduzieren CO₂-Emissionen und schaffen die Grundlage für eine nachhaltige Zukunft.
Edelstähle, Werkzeugstähle sowie Nickel- und Sonderlegierungen Made in Germany, mit Durchmessern von weniger als einem Zehntel Millimeter bis zu über einem Meter - das ist das Spezialgebiet der BGH Edelstahl!
Seit mehr als 560 Jahren ist Tradition, Innovation, Flexibilität und Kundennähe die Basis unserer Fertigung und zufriedener Kunden.
Im Jahr 2022 haben wir uns bei der Science Based Targets zu einem wissenschaftlich basierten Klimaziel verpflichtet, unsere CO2-Reduktionen nach Scope 1 und 2 bis 2030 um 42 % zu senken. Weiterhin
verpflichteten wir uns, die absoluten Scope-3-Emissionen um
25 % innerhalb desselben Zeitrahmens zu senken.
Langfristig streben wir eine Reduktion der Scope 1 und 2 Emissionen um 88 % bis 20240 (im Vergleich zu 2021) und ein Erreichen der Netto-Treibhausgasneutralität bis 2045 an.
So setzen wir konsequent unsere erstmals 2012 festgeschriebenen Ziele zur jährlichen Energieeinsparung fort.
Durch eine hohe Investitionsquote verfügt die BGH über eine der modernsten Anlagenstrukturen weltweit. Innovationen wie vollautomatisierte Ultraschallprüfanlagen für Stabstahl bis 1 000 mm Durchmesser oder Induktionswärmebehandlungslinien sind nur einige Beispiele.
Mit unserem voll integrierten Produktionsprozess – von der Schmelze bis zum fertigen Draht, Stab oder Freiformschmiedestück – garantieren wir Produktqualität für höchste Ansprüche.
Ob korrosions-, hitze- oder verschleißbeständig: Unsere Edelstähle und Sonderlegierungen ermöglichen fortschrittliche Entwicklungen in Bereichen wie der nachhaltigen Energieerzeugung, der Mobilität, im Maschinenbau, in der Medizin- oder der Umwelttechnik und stehen für Qualität und Zuverlässigkeit.
Unsere Servicecenter bieten ein breites Stabstahl-Lagersortiment von mehr als 70 Werkstoffen, mit schnellem Service, weltweiter Verfügbarkeit und Lösungen auch für Ihre komplexen Beschaffungsaufgaben.
Alle unsere Standorte sind zertifiziert nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 50001. Darüber hinaus erfüllen wir umfangreiche Branchen- und Kundenzulassungen und besitzen standortbezogen weitere Zertifikate wie z.B. IATF 16949, EN 9100 oder ISO 17025.
BGH Edelstahl in Kürze
Gegründet 1466
Inhabergeführt
2 200 Mitarbeiter
740 Mio. € Umsatz
160 000 t Absatz, davon ca. 50 % in Deutschland
9 % umgeschmolzene Güten (ESU/DESU/VAR)
6 Produktionsstandorte
8 BGH Stahl-Servicecenter und weitere Vertriebspartner weltweit
BGH Edelstahl steht für Made in Germany – die Erschmelzung unserer Edelstähle und Sonderlegierungen findet in Deutschland statt. Dies gilt auch für die Produktion unserer Draht-, Stab- und Schmiedeprodukte mit Ausnahme von gewalzten Flach- und Vierkantstäben, welche bei BGH Polska in Katowice gefertigt werden.
Durch den Einsatz von über 80 % Stahlschrott als Kreislaufmaterial verfügen unsere Produkte gegenüber der klassischen Hochofenroute über einen besonders niedrigen CO2‑Fußabdruck. So verbinden wir höchste metallurgische Qualität mit verantwortungsvoller, ressourcenschonender Produktion.
Qualität an der Quelle: Die Erschmelzung in Deutschland sichert Materialreinheit, Homogenität und reproduzierbare Eigenschaften.
Einheitliche Prozessstandards und standortübergreifende Konsistenz: Der Großteil der Weiterverarbeitung erfolgt in Deutschland – mit strengen Normen, dokumentierter Qualitätssicherung und hoher Prozessstabilität. Das Walzwerk in Katowice arbeitet nach BGH‑Spezifikationen und Qualitätsvorgaben, sodass Kunden weltweit einheitliche Materialqualität erhalten.
Verlässliche Lieferketten: Europäische Produktion bedeutet kurze Wege, planbare Versorgung und hohe Liefersicherheit.
Nachhaltigkeit & Verantwortung: Wir produzieren nach deutschen Umwelt- und Arbeitsschutzstandards. Die Stahlerzeugung aus mindestens 80 % Stahlschrott in unseren Elektrolichtbogenöfen garantieren einen um mehr als 1,35 t niedrigen CO2‑Fußabdruck unserer Produkte gegenüber der klassischen Hochofenroute.
Ihr Schmiedewerkzeug fällt wegen Rissen aus? Ihr Extrusions- oder Druckgussprozess erfordert Zähigkeiten auf dem Niveau von ESU-Güten, die aber zu teuer sind? Die Standzeiten Ihrer Schneidwerkzeuge sind zu niedrig und PM-Stähle sind keine Alternative?
Dann sind unser Güten aus der BGH ONE Serie die richtige Wahl für Sie! Durch optimierte Legierungskonzepte übertreffen wir die Eigenschaften der Standardwerkstoffe und bieten Ihnen Lösungen abseits teurer ESU- und PM-Stähle.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und überzeugen auch Sie sich von den Vorteilen unserer innovativen Premium-Warm- und Kaltarbeitsstähle DIECAST ONE, TOUGH ONE, PRESS ONE , CUT ONE oder GLASS ONE.
Unser Lieferprogramm erstreckt sich vom Feindraht mit 0,08 mm Durchmesser über Stäbe in Rund-, Flach- und Vierkant-Abmessungen bis hin zu geschmiedeten Produkten mit bis zu 30 t Gewicht oder 2 m Durchmesser.
In Kombination mit über 300 von uns gefertigten Werkstoffen ergibt sich daraus ein einzigartiges Produktspektrum für unsere Kunden - alles aus einer Hand!
Detaillierte Angaben entnehmen Sie bitte unserem Lieferprogramm oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
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Mit Investitionen in Photovoltaik und innovative Technologien stärken wir unsere Versorgungssicherheit, reduzieren CO₂-Emissionen und schaffen die Grundlage für eine nachhaltige Zukunft.
Dann ist BGH CUT ONE eine Alternative, als Hochleistungs-Kaltarbeitswerkzeugstahl, der speziell für Anwendungen entwickelt wurde, bei denen Verschleißfestigkeit und Schneidkantenstabilität direkt die Produktivität bestimmen.
Produkte aus Edelstahl verwenden wir täglich. Wie aber Stahl entsteht und welche Unterschiede es heute bei den über 2400 Stahlsorten gibt, ist schwer überschaubar. In dieser Broschüre werden allgemeine, jedoch auch insbesondere die bei BGH genutzten Anlagen und Verfahren, rund um die Stahlherstellung, die Umformung und das Bearbeiten bis hin zum Prüfen und Versenden anschaulich und verständlich dargestellt.
Ergänzt mit Hinweisen zu theoretischen Grundlagen inklusive historischer Bezügen ermöglicht das Werk einen anregenden „Blick in die Welt der Edelstähle“. Standortporträts mit Chroniken, der Anlagenstruktur und den Produktprogrammen stellen die Einzelunternehmen vor und zeigen die Leistungsfähigkeit der BGH-Gruppe.
Bei Schulungen und Weiterbildungen wird sie gerne als bewährtes und praxisnahes Arbeitsmittel eingesetzt.
Sie hält unsere Erfahrungen bei BGH in Wort und Bild fest, zeigt Interessantes aus der täglichen Arbeit sowie Kurioses und Informatives aus der historischen Entwicklung seit 3000 Jahren.
Edelstahl ist unsere Welt und wir laden Sie ein, diese näher kennenzulernen.
Dr. Joachim Schlegel (1949 - 2025), war gelernter Maschinenbauer und absolvierte sein DipI.-Ingenieurstudium der Fächer Metallurgie, Werkstofftechnik, Metallformung an der TU Bergakademie Freiberg. 1975 promovierte er an der damaligen Akademie der Wissenschaften, Festkörperphysik und Werkstoffforschung, Dresden.
Von 1975 bis 1990 war er in der Industrieforschung tätig (Werkstoffentwicklung und Umformverfahren), danach wirkte er in verschiedenen Unternehmen (z. B. Peddinghaus Press- und Schmiedewerk Brand-Erbisdorf, Mannesmannring Sachsen) als Geschäftsführer, Betriebs- und Vertriebsleiter mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Automobilzulieferindustrie, Produktentwicklung und Vertrieb weltweit.
Von 2003 bis 2020 verantwortet er bei der BGH Edelstahlwerke GmbH die technische Kundenberatung im Produktbereich Stabstahl, blanke Stäbe und Draht, insbesondere für den Marktbereich Automotive.
Aus seiner Hand stammen zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen und Fachbeiträge zur Technikgeschichte der Metallformung.