Technologie Wärmebehandlung
Die Wärmebehandlung von Stahl und Sonderlegierungen ist eine der Stärken der BGH-Gruppe. Für die Wärmebehandlung von Stabstahl und Schmiedestücken stehen zahlreiche Öfen sowie Abschreck-/Härtebecken mit Wasser, Öl oder Polymer zur Verfügung. Die zur Erreichung der mechanischen Eigenschaften und des geforderten Gefüges notwendigen Wärmebehandlungsparameter werden durch präzise Qualitätsplanvorgaben gesteuert.
BGH verfügt darüber hinaus
über Vergüteanlagen, die den
gesamten Wärmebehandlungs-
prozess des Materials rechnergesteuert ablaufen lassen. Vorwärmen, Austenitisieren, Härten in unterschiedlichen Medien und das Anlassen erzielen hierdurch eine hohe Reproduzierbarkeit. Die große Erfahrung sowie die zahlreichen technischen Möglichkeiten der Wärmebehandlung versetzen BGH in die Lage, auch ausgefallenen Kundenwünschen gerecht werden zu können.
So wird unser Draht nach dem Ziehen in schutzgasbeaufschlagten Durchziehöfen geglüht.
Zum Zwischenglühen stärkerer Abmessungen ist die Zieherei in Lugau auch mit Topföfen und Hauben ausgerüstet, die ebenfalls mit Schutzgas beaufschlagt werden können.
Ein Sonderverfahren der Wärmebehandlung stellt das induktive Vergüten von Kaltwalzen dar. Hierfür stehen in Lugau zwei Anlagen unterschiedlicher Größe zu Verfügung, in denen die Walze hängend vergütet wird.
Auf den Walzendurchmesser angepasste Induktionsspulen bewirken die Erwärmung der Walzenoberfläche, das Abschrecken wird über Spritzringe erzielt, die den erwärmten Walzmantel mit Wasser besprühen. Anschließend wird die Walze hängend in einem Topfofen entspannt oder angelassen.


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