Technologie Schmelzen

Die leistungsstarken BGH-Stahlwerke basieren auf einem bedarfs- und anwendungsorientierten Konzept.

Mit einer Chargengröße von 35 bis 42 t erzeugen die Hochleistungslichtbogenöfen aus Schrott, zugesetzten Legierungselementen und weiteren Zuschlagstoffen den flüssigen Rohstahl.

In den nachgeschalteten Pfannenöfen werden die Analysen sowie die zur Weiterverarbeitung benötigte Temperatur exakt eingestellt. Der Kohlenstoffgehalt des Stahls wird im AOD-Konverter oder in der VOD-Anlage optimiert. Um in der Schmelze gelöste Gase – wie zum Beispiel Wasserstoff – zu entfernen, bedient man sich der Vakuumbehandlung (VD).

Die Anlagen gewährleisten nicht nur eine ausgezeichnete Materialqualität hinsichtlich Reinheitsgrad und Analysegenauigkeit. Sie bieten auch die Möglichkeit, Werkstoffsonderentwicklungen kostenoptimal zu verwirklichen. Mit diesen Technologien ist BGH in der Lage, bereits beim Schmelzen die Produktanforderungen des Kunden exakt zu berücksichtigen. Sonderanalysen nach Kundenwunsch sind bei uns keine Seltenheit.

Um Materialien höchster Reinheitsgradstufen liefern zu können, betreibt BGH in Lippendorf einen 7,5-t-Vakuuminduktionsmehrkammerofen. Das Einschmelzen hochwertiger Schrotte und Legierungselemente unter Vakuum sowie der Abguss im Vakuum erlauben es uns, hochreine Sonderwerkstoffe herzustellen.

Die Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Chemieindustrie, Ausrüster für die Förderung von Öl und Gas, die Elektroindustrie und andere Branchen verlangen immer häufiger Stahl-, Nickel- und andere Sonderlegierungen, die im Vakuum erschmolzen werden müssen und/oder durch Umtropfen verfeinert werden, damit sie den hohen Anforderungen an das Endprodukt gerecht werden.

Auf Anfrage beraten wir Sie gern, welche Analysen und Reinheitsgrade Ihre Aufgabenstellungen erfüllen können.