BGH Edelstahl Freital GmbH

Die günstige Lage an einer wichtigen Eisenbahnlinie sowie die nahe gelegenen Kohle- und Erzvorkommen des Erzgebirges waren der Grund für die Ansiedlung einer Gussstahlfabrik in Döhlen, einem heutigen Stadtteil von Freital, 8 km südwestlich von Dresden gelegen. Über die Jahre wuchs das Werk zu einem beachtlichen Stahlstandort heran. Infolge des 2. Weltkrieges wurde das Werk zu Reparationszwecken gänzlich demontiert. In den folgenden Jahren entstand in einer enormen Wiederaufbauleistung ein neuer Stahlstandort, der die Aufgabe hatte, die gesamte DDR mit Edelstahl zu versorgen. 1993 erwarb die BGH die damaligen Sächsischen Edelstahlwerke (SEW).

Die BGH Edelstahl Freital GmbH ist der größte Standort der BGH-Gruppe. Da am Standort Freital die Walzwerkstechnik schon seit Langem den Schwerpunkt der Umformung bildete, wurde dieser Fachbereich durch massive Investitionen in eine kombinierte Stabstahl-Draht-Straße und durch die Modernisierung der Block-Grob-Straße ausgebaut. Im Stahlwerk versorgt ein moderner Elektrolichtbogenofen die neu errichtete Horizontalstranggussanlage, die weltweit zu den modernsten ihrer Art zählt. Aber auch in der Schmiede, der Glüherei und der Adjustage wurde viel Neues geschaffen.

Anlagenstruktur Freital

Ein Teil unserer Produkte geht übrigens als Vormaterial an die anderen BGH Standorte. So liefern wir zum Beispiel warme und kalte Blöcke nach Lippendorf und Siegen, die Draht- und Blankstahlproduktion in Lugau bekommt von uns ihr Vormaterial.

Um schneller auf Kundenwünsche reagieren zu können, entstanden in den vergangenen Jahren zwei Lagerhallen mit einer großen Palette an Produkten in vielen Abmessungen und Güten.

Im Alltag finden Sie an vielen Stellen Produkte, die ihren Ursprung in Edelstahl aus Freital haben können. Denn unsere Kunden verarbeiten BGH-Edelstahl zu den unterschiedlichsten Endprodukten.

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